ESF-Projekte zur Senkung der Schulabbrecherquote

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Seit dem Schuljahr 2016/2017 gibt es das vom Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt „ESF-Schulförderprogramm zur Senkung der Schulabbrecherquote“.

Zuerst in der Staatlichen Regelschule Pestalozzi und im Mai 2018 kam die Regelschule „Werner-Seelenbinder“ mit dazu.

Verantwortlich sind vier projektbezogene SozialarbeiterInnen.

Staatliche Regelschule Pestalozzi

Die beiden ProjektsozialarbeiterInnen organisieren Lerngruppen für verschiedene Schulfächer und koordinieren das Lernbüro am Nachmittag. Weiterhin unterstützen sie die PädagogInnen der Schule, die im Bereich Flucht und Migration tätig sind. Sie nehmen sich hierbei Zeit für alle Belange der SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern, die im Zusammenhang mit der Integration in die Schulgemeinschaft und der Bewältigung des (neuen) Schulalltags auftreten können.

Die ProjektsozialarbeiterInnen unterstützen außerdem einzelne SchülerInnen im Rahmen der individuellen Lernförderung. So können diese im Unterricht begleitet werden, in einer Kleingruppe Lernrückstände aufholen oder ein Lernmethodentraining erhalten.

Es gibt aber auch viele psychosoziale und persönliche Einflüsse, die es den Jugendlichen erschweren, ihren Schulabschluss zu erreichen. Hier helfen die MitarbeiterInnen, diese Faktoren abzumildern. Dafür arbeiten sie mit der Schulsozialarbeiterin und Helfern außerhalb der Schule zusammen.

Regelschule “Werner-Seelenbinder”

Zu den Aufgaben der projektbezogenen Sozialarbeit gehört die Leitung von Lern-und Interessengruppen. Interessengruppen entstehen durch eigene Gestaltung der SchülerInnen und basieren auf einer freiwilligen Teilnahme an den Angeboten zur Förderung der eigenen Interessen und Fähigkeiten.

Darüber hinaus unterstützt die Projektsozialarbeit im Bereich individuellen Lernförderung die Integration besonderer SchülerInnen im Klassenverband.

Die Projektsozialarbeit im Bereich der individuellen Lernförderung unterstützt SchülerInnen außerhalb und innerhalb des Unterrichts mit Hilfe eines Lerncoachings.

Es werden Praxistage als greifbare Lernerfolge durch praktische, lebensweltorientierte Tätigkeiten und Identifikation mit dem eigenen Sozialraum organisiert. Die SchülerInnen wirken aktiv an der Planung mit und übernehmen somit Verantwortung.

Des Weiteren gibt es Lernmodule in den Klassen 5 und 6, welche fest in den Stundenplan integriert sind. Es handelt sich dabei um lebensweltnahe Angebote ohne Leistungsdruck in kleinen Gruppen.

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